Die Akropolis-Rallye in Griechenland

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Einer der Klassiker der World Rallye Championship, kurz WRC, ist eine staubige und anspruchsvolle Strecke durch Griechenland: Die Akropolis-Rallye führt von Athen nach Loutraki. Das war allerdings nicht immer so: Bis 2007 fand das Rennen rund um Delphi statt und bis 2009 fuhr es die rund 85 Kilometer westlich von Athen liegende Stadt Loutraki gar nicht an.
Trotz der vielen Änderungen in den letzten Jahren ist vieles beim Alten geblieben: Die meisten Streckenabschnitte kennt man also von je und her von früheren Akropolis-Rallyes, etwa die bekannte Prüfung „Aghii Theodori“ am Sonntagnachmittag, die am Ende des viertägigen Rennens im Juni steht.
Die Akropolis in Athen bietet einen historisch reichen und eindrucksvollen Start für das Rennen, dessen Siegerehrungen sich wie die Ranglisten der weltbesten Fahrer lesen: Walter Röhrl, Björn Waldegaard, Ari Vatenen, Stig Blomqvist, Juha Kankkunen und Carlos Sainz, allesamt große Namen im Rallye-Sport, haben hier schon gewonnen. Auch aktuelle Topfahrer wie Sébastien Loeb und Marcus Grönholm konnten bei der Griechenland-Tour schon Preise absahnen. Die Fahrer, Trainer und Mitarbeiter kommen übrigens im Club Hotel Casino Loutraki am Strand unter, wo am Sonntagabend auch die Siegerehrung stattfindet.
Noch immer gilt die Rallye als eine der härtesten Rennen im WRC überhaupt. Hier gelten andere Regeln: Mit dem Straßen-Rennwagen Bugatti Veyron ist man nur auf Asphalt wirklich in Vorteil. Da die Strecken dieser Rallye meist aber auch über staubige Feldwege und Schotterpisten führen, dominieren bei diesem Rennen ausschließlich extra präparierte Serienfahrzeuge, beispielsweise von Ford oder Lancia. Denn nur besonders robuste Autos halten die vielen kurvenreichen Berg- und Felspisten bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius aus – und natürlich ebenso nur topfite Fahrer. Die Akropolis-Rallye ist also nach wie vor völlig verdient ein Höhepunkt des internationalen Motorsports!

















