Die Akropolis-Rallye in Griechenland

© Artur Shevel - Fotolia.com

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Einer der Klassiker der World Rallye Championship, kurz WRC, ist eine staubige und anspruchsvolle Strecke durch Griechenland: Die Akropolis-Rallye führt von Athen nach Loutraki. Das war allerdings nicht immer so: Bis 2007 fand das Rennen rund um Delphi statt und bis 2009 fuhr es die rund 85 Kilometer westlich von Athen liegende Stadt Loutraki gar nicht an.

Trotz der vielen Änderungen in den letzten Jahren ist vieles beim Alten geblieben: Die meisten Streckenabschnitte kennt man also von je und her von früheren Akropolis-Rallyes, etwa die bekannte Prüfung „Aghii Theodori“ am Sonntagnachmittag, die am Ende des viertägigen Rennens im Juni steht.

Die Akropolis in Athen bietet einen historisch reichen und eindrucksvollen Start für das Rennen, dessen Siegerehrungen sich wie die Ranglisten der weltbesten Fahrer lesen: Walter Röhrl, Björn Waldegaard, Ari Vatenen, Stig Blomqvist, Juha Kankkunen und Carlos Sainz, allesamt große Namen im Rallye-Sport, haben hier schon gewonnen. Auch aktuelle Topfahrer wie Sébastien Loeb und Marcus Grönholm konnten bei der Griechenland-Tour schon Preise absahnen. Die Fahrer, Trainer und Mitarbeiter kommen übrigens im Club Hotel Casino Loutraki am Strand unter, wo am Sonntagabend auch die Siegerehrung stattfindet.

Noch immer gilt die Rallye als eine der härtesten Rennen im WRC überhaupt. Hier gelten andere Regeln: Mit dem Straßen-Rennwagen Bugatti Veyron ist man nur auf Asphalt wirklich in Vorteil. Da die Strecken dieser Rallye meist aber auch über staubige Feldwege und Schotterpisten führen, dominieren bei diesem Rennen ausschließlich extra präparierte Serienfahrzeuge, beispielsweise von Ford oder Lancia. Denn nur besonders robuste Autos halten die vielen kurvenreichen Berg- und Felspisten bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius aus – und natürlich ebenso nur topfite Fahrer. Die Akropolis-Rallye ist also nach wie vor völlig verdient ein Höhepunkt des internationalen Motorsports!

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Der Rettungsplan eines Elfjährigen

© Giordano Aita - Fotolia.com

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In letzter Zeit war in den Medien immer wieder die Rede von einem Rettungsplan für Griechenland. Berühmte Volkswirte haben in Talkshows und Experten-Interviews die unterschiedlichsten Meinungen vertreten und für vielfältige Lösungsansätze geworben. Damit hat man es der Politik nicht wirklich leicht gemacht, die richtige Lösung zu finden.

Nun wurde ein neuer Lösungsansatz bekannt: demnach soll das geplagte Griechenland den Weg aus der Eurozone finden und die alte Währung neu beleben. Außerdem sollen Strafen an der Tagesordnung stehen – für all diejenigen, die versuchen, die Drachme zu umgehen. Diese Meinung wird allerdings nicht von einem erfahrenen Wall-Street-Volkswirt vertreten. Es handelt sich dabei um den Vorschlag eines elfjährigen Jungen aus den Niederlanden, der sich mit seinem Rettungsplan um einen Preis beworben hatte. Die Rede ist allerdings nicht von einem Ideenwettbewerb für Heranwachsende, sondern von einem anerkannten Wirtschaftspreis, den zweithöchst dotierten Preis nach dem Nobelpreis. Die Teilnehmer am besagten Wettbewerb sollen sich Gedanken über die wirtschaftliche Zukunft Europas machen und ihre Vorschläge einreichen. Für die Mitstreiter geht es nicht nur um Anerkennung, sondern zusätzlich um Preisgeld in Höhe von 300.000 Euro. Am 5. Juli wird der Gewinner bekannt gegeben.

Der junge Teilnehmer, der es mit seinem Vorschlag nun in zahlreiche Zeitungen geschafft hat, heißt Jurre Hermans und lebt in einem Ort namens Breedenbroek, ungefähr 157 Kilometer südöstlich von Amsterdam entfernt. Mit seiner Bewerbung um den Wolfson-Preis für Wirtschaft hat er es nicht in die Finalrunde geschafft. Doch trotzdem hat er nun einen Geschenkgutschein über 100 Euro erhalten. Immerhin ist das eine kleine Anerkennung für ihn.

In seiner Bewerbung hat Jurre geschrieben, dass er sich täglich Nachrichten im Fernsehen anschauen und sich viele Gedanken um die Eurokrise machen würde. Seine Bewerbung enthält ein Bild eines traurigen Menschen aus Griechenland und schlägt vor, dass Griechenland die Eurozone verlassen und seine Euros in Drachmen tauschen soll. Auf diesem Weg soll die Regierung Euros einsammeln und damit die Staatsanleihen zurückzuzahlen.

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Sozialistische Partei wählt neuen Vorsitzenden

© Tatiana - Fotolia.com

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Griechenland ist nun schon seit einiger Zeit von der Finanzkrise schwer gebeutelt. Doch nicht nur auf die einfache Bevölkerung schlagen sich die Auswirkungen in Form von Steuererhöhungen und weiteren Sparmaßnahmen aus. Natürlich geht solch eine Krise auch an der Politik nicht spurlos vorbei. So hat vor allem die Sozialistische Partei gerade stark mit den Zustimmungen in der Republik zu kämpfen und muss gar um ihre Existenz bangen. Der bisherige Vorsitzende Giorgos Papandreou gab im Januar bekannt zurückzutreten. Dieses Wochenende soll nun die Wahl für einen neuen Vorsitzenden stattfinden. Dabei tritt der Finanzminister Evangelos Venizelos als einziger Kandidat an. Seine Wahl ist so gut wie sicher, doch der Partei ginge es nun vor allem darum eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen, da sich darüber die Stimmung in der Partei analysieren lasse.

Die Wahl findet in einem öffentlichen Kreis statt. So dürfen nicht nur die Mitglieder der Partei, sondern auch Sympathisanten wählen. Letztere jedoch nur für einen kleinen Beitrag von 2 Euro. Bei der Wahl wird es dann einen Zettel mit dem Namen des aktuellen Kandidaten und einen leeren Zettel zur Stimmenthaltung geben. Durch diese Wahl erhofft sich die sozialistische Partei, einen Umbruch zu starten und wieder eine größere Akzeptanz in der Bevölkerung zu finden. So kam sie bei Umfragen im Jahr 2009 noch auf stolze 44 Prozent, findet sich bei aktuellen Umfragen jedoch nur noch zwischen 9 und 15 Prozent wieder.

Man darf auch in der EU gespannt sein, ob die Wahl des neuen Vorsitzenden, der ausgerechnet auch noch Finanzminister ist, Auswirkungen auf Regelungen und Abstimmungen zu neuen Rettungsschirmen haben wird.

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Krise: Bangen an Börse und in der Politik gehen weiter

Athen © Nikolai Sorokin - Fotolia.com

Athen © Nikolai Sorokin - Fotolia.com

Momentan werden die unterschiedlichsten Befürchtungen darüber geäußert, was passieren würde, wenn Griechenland tatsächlich Pleite geht. Eine solche Entwicklung hätte unkalkulierbaren Folgen an den Finanzmärkten. Auch kann man nicht vorhersagen, wie die Zukunft der schwachen Länder in Südeuropa aussehen würde. Zudem ist es nicht abzusehen, welche innenpolitische Konsequenzen mit dem Bankrott eines europäischen Landes einhergehen würden. Es werden sogar bürgerkriegsähnliche Zustände in griechischen Städten befürchtet.

Solche und viele weitere Befürchtungen beschäftigen momentan die Bundesregierung, die Koalitionsfraktionen und sogar weite Teile der Opposition. So kommt es, dass in der Politik und an der Börse mit Griechenland gebangt wird. Aber auch Drohungen bleiben nicht aus.

Die Bemühungen aller beteiligten Akteure gingen bisher in eine Richtung : man wollte die Staatspleite Griechenlands abwenden. Und es war allen klar, dass diese Pleite trotz aller Hilfen und Bemühungen nicht abzuwenden ist, wenn die Griechen nicht all die Voraussetzungen erfüllen, die aus deutscher Sicht wichtig waren. Erst wenn alle Kriterien erfüllt sind, würde Griechenland die versprochene Hilfe von rund 130 Milliarden Euro auch bekommen. Es galt aber auch sicherzustellen, dass die Gelder nicht ohne eine Gegenleistung fließen. Deswegen hatten die Politiker in Athen die Aufgabe, den Sparkurs auf lange Sicht zu erhalten. Wie wichtig und zudem schwer es war, sich in dieser Hinsicht die Unterstützung der Bevölkerung zu sichern, haben inzwischen alle erfahren.

Auch wenn in Deutschland hier und da ganz optimistische Stimmen zu vernehmen sind, die meinen, dass Griechenland es schaffen wird, die Vorraussetzungen zu erfüllen, ist es noch nicht abzusehen, wie die Krise ausgehen wird.

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Wanderurlaub auf Kreta

Kreta ©  Fotolia.com

Kreta © Fotolia.com

Während hierzulande gerade Minusgerade und tristes Schneewetter ihr Unwesen treiben, schweifen viele Deutsche mit ihren Gedanken in fremde Gefilde: Wer möchte sich nicht, statt einer hektischen Hotelsuche in Stuttgart zur Messezeit, viel lieber mit der Auswahl eines luxuriösen Ferienapartments auf Kreta beschäftigen? Und zwar als Ausgangspunkt für einen erlebnisreichen Wanderurlaub?

Denn so langsam ist es an der Zeit, die Pläne für den kommenden Sommerurlaub zu machen, Hotels oder Ferienhäuser zu buchen, Flugtickets zu reservieren und ein paar Reiseführer zu wälzen. Vor allem, wenn sie mit mehreren Personen verreisen wollen, ist es langsam fünf vor zwölf. Egal ob sie mit ihrer Familie, ihren besten Freunden oder allein verreisen wollen, die Insel Kreta mit ihrer rauen Natur ist eines der letzten Paradiese auf Erden. Nicht nur, aber vor allem für Wander-Begeisterte. Doch lassen sie sich nicht von der schönen Idylle täuschen: Ein Spaziergang auf Kreta kann schon ganz schnell zur schweißtreibenden Wanderung werden…

Neben der abwechslungsreichen Pflanzen- und Tierwelt auf Kreta ist das Wetter dort sehr beständig – optimaler Ausgangspunkt also für lange Touren. Wer Massentourismus nicht ausstehen kann, sollte den Norden der Insel meiden. Hingegen sind die Gebirge im Süden und auch die Strände dort beinahe noch immer unberührt. Enge Trampelpfade und so genannte “Kalderimi“, zu Deutsch Karrenwagen, ziehen sich durch die hügelige und urwüchsige Landschaft.

Doch wie schon erwähnt, sollten sie sich dafür hüten, ihre Kräfte zu überschätzen. Routen sind oft kaum ausgeschildert, manchmal müssen gefährliche Stellen wie Schluchten oder ausgetrocknete Flußbetten passiert werden, die meisten Wasserquellen sind ausgetrocknet oder ohnehin von mangelnder Qualität. Besser also, sich gutes Kartenmaterial, viel Trinkwasser und eventuell auch einen Wanderführer mit einzupacken. Dann kann zwischen charmanten Steinhäuschen und einem unendlichen Meerblick nicht mehr viel schiefgehen.

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Das Moussaka

Moussaka © Brett Mulcahy - Fotolia.com

Moussaka © Brett Mulcahy - Fotolia.com

Das Moussaka, ein Auberginenauflauf mit Hackfleisch und Kartoffeln in Becchamelsoße, stellt wohl eines der bekanntesten Griechischen Gerichte auf den internationalen Speisekarten dar.

Die Griechen kennen zwei Varianten, wie Moussaka zubereitet werden kann. In der ersten Variante wird das Gericht in kleineren Tonformen zubereitet. Dies bedeutet eine portionsweise Zubereitung, also auch einen höheren kochtechnischen Aufwand. Bei der zweiten Variante, kommt ein Backblech zum Einsatz, wodurch ein kuchenartiger Auflauf entsteht, der nachträglich in Stücke geschnitten wird. Vor allem bei der Zubereitung auf dem Backblech werden zu Moussaka auch Beilagen gereicht. Passend sind hier Pommes, Salat oder auch Reis.

Die traditionelle Fleischsorte, die für ein griechisches Moussaka genutzt wird, ist Lammfleisch. Da das Fleisch einen charakteristischen Eigengeschmack besitzt, welcher nicht auf Anhieb jedem Touristen schmeichelt, werden in diesen Regionen auch andere Fleischsorten benutzt. Es gibt deshalb auch Rind-Moussaka, Huhn-Moussaka, oder sogar Fisch und Vegetarisches-Moussaka.

Ähnlich wie die italienische Lasagne besteht Moussaka aus mehreren Schichten, wovon die oberste Schicht eine Lage Bechamel-Soße darstellt, die durch die Hitze des Ofens fest gebacken wird.

Die Ingridenzien von Moussaka sind Hackfleisch, Zwiebeln, Tomaten, Auberginen und ein Schuss Olivenöl. Die Zubereitung variiert je nach Koch und so werden neben Kartoffeln auch Zuckini, Ei, Knoblauch, oder Käse und Paprika verwendet. Wichtiger Bestandteil von Moussaka ist die richtige Mischung der Gewürze. Oregano, Zucker, Zimt, Minze und Muskat müssen in der richtigen Mischung angewandt werden, um den typisch griechischen Geschmack zu erzeugen.

In der echten Moussaka werden keine Fertigprodukte verwendet, dies bedeutet, dass auch die Bechamel-Soße selbst hergestellt wird. Für deren Zubereitung wird Milch, Butter, Ei, Mehl, Käse und Zitronensaft zu einer feinen, cremigen Soße verkocht.

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Steuerhinterziehung in Griechenland

© Kautz15 - Fotolia.com

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Das Griechenland am Ende ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die möglichen Gründe dafür schon. Man rätselt noch immer, wie ein Land so dermaßen den Bach runtergehen konnte und das als Mitglied der EU, also vor den Augen einer Gemeinschaft, die immer für solide Verhältnisse stand. Eine potentielle Antwort auf diese Frage liefert der nun aufgedeckte Umstand, dass Steuerbetrug in Griechenland in unvorstellbarem Ausmaße praktiziert wurde und somit alarmierende Auswirkungen auf die Staatsfinanzen nehmen konnte. Wie sich herausgestellt hat, haben größere Unternehmen ganz gezielt mit Steuerfahndern zusammengearbeitet. Hierbei folgten sie dem Prinzip 40-40-20. Das bedeutet, dass sich die Steuerstrafgelder aufgeteilt haben. Der Steuersünder behält 40 Prozent ein, während er den Steuerfahnder mit 40 Prozent schmiert. Was dabei am Ende beim Finanzamt, also in der Staatskasse landet sind entsprechend 20 lausige Prozent. Somit kommt es zu 13 Milliarden Euro Verlusten jährlich, wie jetzt die ”Hellenic Foundation for European and Foreign Policy” ermitteln konnte. Nun sind natürlich alle Alarmglocken zum Klingeln gebracht und eine aufwendige Fahndung der Staatsanwaltschaft wird folgen. Der Schaden hingegen bleibt und es ist fraglich, ob man durch eine solche nachträgliche Strategie die enormen Einbussen auch nur einigermaßen zurückgewinnen kann. Es verwundert, dass so etwas überhaupt möglich war und dass die Kontrollsysteme nicht auf derartige Machenschaften regieren konnten. Nun bedarf es einer neuen Reform, die zu entwickeln allerdings auch seine Schwierigkeiten mit sich bringen wird. Leider ist Griechenland wie die Vergangenheit gezeigt hat, recht schwach im Reformieren.

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Verschlimmerung der Krise befürchtet

Im September diesen Jahres wurde Horst Reichenbach als Leiter der Task Force Griechenland, einem 30-köpfigen Krisenstab, nach Athen berufen. Die Task Force hat die Aufgabe, die Hellenen bei Anträgen auf dem Land zustehende EU-Fördergelder sowie bei der Modernisierung der Verwaltung zu unterstützen. Das Ziel ist, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung in Griechenland zu fördern. Die Task Force hat aber nichts mit der “Troika”-Mission zu tun, die in Griechenland die Umsetzung der vereinbarten Sparmaßnahmen überprüfen muss.

Nach Ansicht von Horst Reichenbach, Chef der Task-Force Griechenland ist die Talsohle der Krise in Griechenland noch nicht erreicht und die Lage wird sich noch verschlimmern. Denn die Vorausschätzungen der EU-Kommission für die Wirtschaftsentwicklung besagen auch für 2012 kein Wachstum. Außerdem ist der Standort Griechenland derzeit mit vielen Unsicherheitsfaktoren behaftet. Die nächste wichtige Aufgabe der Task-Force ist daher, das unternehmerische Umfeld im Land zu verbessern. Denn gute Investoren gehen nur dann in das Land, wenn die Werte zwar niedrig sind, aber nicht, wenn erwartet wird, dass diese noch weiter runter gehe werden.

Nach Reichenbachs Aussagen kamen die Rettungsversuche für Griechenland viel zu spät und waren sehr zögerlich. Diese Fehler kommen aber daher, dass man mit einer solchen Krise noch keine Erfahrung hatte. Auch die besten Wirtschafts- und Finanzexperten haben für solche Situationen kein Patentrezept.

Im Moment wird der Sparplan für Griechenland angetrieben. Die EU hatte weitere Hilfskredite für Griechenland von einer schriftlichen Zusage der Athener Regierung und der Chef der beiden großen Parteien des Landes zur Fortsetzung des Sparkurses abhängig gemacht. Dadurch wollen die öffentlichen Gläubiger Griechenlands sicherstellen, dass der Sparkurs auch nach dem Ende der Übergangsregierung von Lukas Papademos fortgesetzt wird.

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Hauskauf in Griechenland

Griechenland © Yurok Aleksandrovich - Fotolia.com

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Derzeit kommt Griechenland in den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung nicht wirklich gut weg: Doch das Land ist gleichzeitig immer noch Heimat vieler Götter und Geburtsstätte der europäischen Zivilisation. Griechenland ist reich an Tradition, Geschichte und Kultur – und wunderschön. Viele Menschen träumen davon, sich einmal am Mittelmeer einen Alterswohnsitz zu gönnen. Oder aber sich ein eigenes Ferienhaus unter der griechischen Sonne und dem traumhaft blauen Himmel zu gönnen.

Das Ganze muss nicht nur ein Traum bleiben: Denn gerade in den letzten Jahren haben sich Haus- und Grundstücksbesitze in Griechenland als exzellente Investitionsmöglichkeiten bewährt. Besonders effizient ist ein Kauf auf den beliebten Urlaubsinseln Kreta, Korfu, Rhodos und am Peloponnes.

Ganz grundsätzlich kann man dabei zwischen vier verschiedenen Immobilien-Typen unterschieden: Ferienhäuser, die sowohl selbst genutzt als auch weiter vermietet werden können. Auch ohne eine Weitervermietung ist damit Gewinn zu erzielen, so lange jedenfalls der Grundstückswert weiterhin schneller als die Inflationsrate steigt. Ähnlich einem Ferienhaus verhält sich der Kauf einer Immobilie als Wohnsitz. Die kommerzielle Nutzung als Gästehaus oder Büroraum ist die dritte Möglichkeit, schließlich gibt es auch Käufer, die lediglich an einer Kapitalinvestition und Renditen interessiert sind.

Hat man sich für sein Kaufobjekt günstig Geld geliehen, so steht einer Zukunft am Mittelmeer nicht mehr viel im Wege. Dennoch ist es wichtig, das Projekt Immobilienkauf langfristig zu planen. Auszahlen tut sich ein solch kostspieliges Projekt nämlich frühestens ab zehn Jahren. Das Kaufen von Immobilien im Ausland kann eine ausgezeichnete Möglichkeit sein, langfristig Geld anzulegen und zu verdienen und nebenbei auch noch mehr als ein paar Scheine davon zu haben – nämlich etwa die Möglichkeit, jederzeit im eigenen Ferienhaus in Griechenland an einem der 300 Sonnentage im Jahr zu faulenzen. Auf der anderen Seite ist so ein Projekt auch ein großes Risiko – nicht, dass man unüberlegt kauft und sich am Ende die Finger verbrennt!

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Banken suchen Schutz vor Griechenland-Pleite

Die Schulden von Griechenland rollen wie eine Lawine über das vereinte Europa. Es scheint, als hänge das Schicksal des finanziellen Situation der EU an einem seidenen Faden – der in Griechenland geknüpft wurde. Verzweifelt suchen die Chefs der Euroländer nun nach Möglichkeiten, die Banken zu retten. Denn diese sind von den Folgen einer Pleite am meisten bedroht. Bricht jedoch nur eine europäische Bank zusammen, so gerät das gesamte System ins Wanken.

In den vergangenen Wochen und Tagen meldeten sich diverse Spitzenpolitiker Europas zu Wort. Jeder gab kund, was er zur Rettung von Europas Banken raten könne. So plädierte Jose Manuel Barroso, der EU-Kommissionspräsident, für eine erhebliche Kapitalstärkung der Banken. Außerdem machte er sich für eine zeitnahe Hilfe für Griechenlands Staatshaushalt stark. Auch Bundesfinanzminister Schäuble gestand, dass Griechenlands Schulden mittlerweile nicht mehr von der Union tragfähig seien. Er betonte, dass ein dringender Schuldenabbau notwendig sei, um die Haushaltslage der Gemeinschaft einigermaßen stabil zu halten.

Sogar von einem „Schuldenschnitt“ war nun die Rede. Dass diese Lösung wirklich der allerletzte Ausweg sei, ist den Politikern bewusst. Allerdings wird die Lage von Tag zu Tag schlechter. Handeln ist also gefragt. Griechenlands Ministerpräsident Papandreou sagte aus, dass Verhandlungen mit möglichen Schuldenpartnern in alle Richtungen laufen würden. Er bestätigte, dass auch er einen Schuldenschnitt als letzten Ausweg ansehe.

Zunächst sollen jedoch erst einmal private Gläubiger Einschnitte hinnehmen. Ob später auch staatliche Schuldeneigner dazukommen, ist noch unklar. Das kürzlich vereinbarte Rettungspaket würde jedoch zur Folge haben, dass die griechischen Staatsanleihen einen Abschlag von bis zu 40 Prozent verbuchen müssten. Inzwischen wird auch diskutiert, wie hoch der Anleihensatz überhaupt sein soll. Mittlerweile scheint es, als seien die bisher geforderten 50 Milliarden Euro zu wenig.

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