Astipalea


Die Kirche vom Kloster Aghios Konstaninos
Die Brücke von den Kykladen zum Dodekanes
Diese Insel wollten wir schon seit mehr als zehn Jahren besuchen. Aber es gab immer wieder Probleme, sie in eine Reiseroute einzubinden. Noch immer ist es schwierig, hinzukommen. Wie sich später herausstelte, ist es noch schwieriger wieder wegzukommen.

Die Insel hat die Form eines Schmetterlings - aber nur der schmale mittlere Teil und ein Teil des Südens ist auf mehr oder weniger guten Strassen und Wegen erreichbar.

Im Hochsommer soll hier im Hafen und in der Chora "die Hölle los sein". In dieser Zeit kommen viele Griechen, die hier ihre Häuser haben und nehmen sämtliche Tavernen in Besitz. Auch die wenigen Hotels mittlerer Größe und Privatquartiere sind dann wohl meist ausgebucht.

Im Juni 1999 war es noch eher beschaulich, und die Lokalitäten waren eher meist geschlossen oder wenig frequentiert.

Es gibt (wie auf Mykonos) auch einen Pelikan, der an der Strasse vom Schiffsanleger nahe dem Hotel Paradissos "wohnt".

Anreise :

Mit dem Flugzeug : Mehrmals pro Woche mit Olympic Airlines - allerdings in nur sehr kleinen Maschinen, die oft lange im voraus ausgebucht sind. Vom Flughafen gibt es keinen Bustransfer

Mit dem Schiff : Es gibt mehrere Schiffe, die durch die Kykladen bis Astypalea fahren. Zurück geht es ab Anfang Juli dann interessanterweise auch über Anafi und Santorini nach Piräus. 
Ein weiterer Lebensnerv ist die "Kalymnos", die jeden zweiten Tag abends  zu unterschiedlichen Zeiten von Kalymnos kommt und nach dort zurückfährt.

Klicken Sie hier auf Fahrplan.für weitere Infos

Information :
Alles über die Insel gibt es auch im Internet über die Homepage von Astypalea

 

Dies ist ein Blick auf den Hauptort Astyplalea-Stadt oder Chora. Die Häuser ziehen sich malerisch den Hang des Berges hinauf. Meist sind es jedoch neuere Bauten, die im Stil eher an die Kykladen erinnern. Auf dem höchsten Punkt gibt es ein zum Teil verfallenes venezianisches Kastell, in das zum Teil Häuser hineingebaut wurden, die auch teilweise als Privatquartiere zu buchen sind. 

Gastronomie ist eher hier oben eher spärlich. Schön sitzt man am Platz mit den Winmühlen (auf dem Bild in der Mitte auf dem Sattel) .

Verkehr :

Es gibt einen Inselbus, der morgens zum Badestrand von Livadi fährt und dann noch nach Norden am Campingplatz vorbei nach dem hübschen Ort Maltelaza.

Hier gibt es einen kleinen Hafen, einige nette schattige Tavernen und Privatunterkünfte. 

Für Kulturbeflissene : Frühchristliche Mosaiken aus einer Basilika 

Die Insel zwar weitgehend kahl, wenn man vom Gebiet um den Badestrand von Livadi absieht.

Man sieht aber hier links im Bild, dass es auch noch etwas üppiger zugeht, wenn Wasser zutage tritt.

Dieses Bild entstand im Juni 1999 auf dem Weg zum Strand von Aghios Konstantinos.

Unterkunft und Essen : Man wohnt sinnvollerweise am Hafen. Hier gibt es mehere Hotels. Gerade völlig neu renoviert wurde das Hotel Paradisos. Wir wohnten in der Pension Karlos. Leider muss man sagen, dass dieses Haus trotz schöner Aussicht schon bessere Tage gesehen haben dürfte. Das in einigen Reiseführern sehr gelobte Restaurant war während unserem Aufenthalt abends praktisch nicht frequentiert bzw. geschlossen.

Gut essen kann man rechts am Haupttreppenweg hinter der Bank und gegenüber dem Hotel Paradissos. In einem terrassierten Bereich zwischen Haus und Strasse werden leckere Fische und Fleisch- Spezialitäten serviert.

Allgemeines : Wie bereits anfangs erwähnt, ist es eher schwierig, die Insel wieder zu verlassen als hinzukommen. Es gibt keine "travel-agency", die übergreifend über alle Verbindungen Auskunft gibt. Im Hotel Paradissos existiert die Agentur der Agapitos-Lines, die über die Kykladen nach Piräus fährt.

Wer jedoch weiter in den Dodekanes will, muss sich zur Reiseagentur beim Hotel "Viva Mare" oberhalb des Archäolgischen Museums begeben. Hier bekommt man auch Fahrkarten für das Hydrofoil nach Kalymnos, Kos, Symi und Rhodos, das im Jahre 1999 samstags gegen 15 Uhr fuhr.

Leider ist das Büro meist geschlossen. Die besten Chancen hat man um die Mittagszeit (11:30 - 12:30) oder abends. Im Zeifelsfall sollte man die Karten beim Schiffsanleger kaufen.

Der aktuelle Fahrplan hängt an der Türe der Hafenmeisterei. Leider stellte sich aber auch hier heraus, dass dieser nicht ganz vollständig war.

Eines abends, an dem "kein Schiff fährt", kam plötzlich eine Fähre nach Athen - die "Candia". Sie stand in keinem Fahrplan, kam aber von Rhodos und fuhr über Nissiros, Kos, Kalymnos und Astipalea nach Piräus

Reiseführer : Der Dodekanes-Führer im Micael-Müller-Verlag von Siebenhaar/Neundorf und Kanzler ist leider trotz Erscheinungsjahr 1999 nicht unbedingt auf dem neuesten Stand.

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Letzte Aktualisierung : 25.Sept. 2003 -  Copyright © 2003 All rights reserved