Der Touristenmagnet Kreta

Kreta, Foto von Rico./flickr.com
Kreta ist die größte Insel Griechenlands, auf deren Fläche von 8 331, Quadratkilometern, sich etwa 600 159 Einwohner verteilen. Iraklio ist die Hauptstadt der fünftgrößten Insel im Mittelmeer und gleichzeitig größte Stadt Kretas.
Das gleichmäßige Mittelmeerklima und die vielfältige Flora und Fauna, zieht nicht nur Zugvögel auf dem Weg nach Afrika an, sondern auch eine Vielzahl an Touristen, die jährlich nach Kreta kommen.
Vorzüglich wird das Land wegen des Meeres geliebt und der scheinbar immer scheinenden Sonne, die sämtliche Bäuche wärmt und bräunt. Doch es gibt noch mehr zu entdecken, als das Meer vor dem Hotel. Dabei können sich interessierte Besucher beispielsweise die Klänge der Kreta zu eigenen Musik, die der Volksmusik gleicht und sich dort durchsetzte, lauschen. Zu den typischen Instrumenten zählen unter anderem verschiedene Formen der Laute.
Weit verbreitet auf Kreta ist eine traditionelle Art der Lied- und Vortragsform, genannt Mantinandes. Dabei werden 15-silbige Reimpaare von wechselnden Sängern im lokalen Dialekt als Sprechgesang vorgetragen, wobei das Wechseln und Improvisieren von Strophen manchmal zu einer Art Wettbewerb unter den Vortragenden wird. Die Ursprünge dieser Mantinandes liegen im 15. Jahrhundert, zu der Zeit, als Kreta von Venedig besetzt war. Von europäischen Dichtern und Denkern inspiriert, war der griechische Dichter Vitsentzos Komaros bedeutend für die Entstehung dieser musikalischen Richtung.
Wer Kreta als Besucher erobern will, kann sich auch zahlreiche historische Stätten auf der Insel ansehen. So zum Beispiel die Ausgrabungsstätte Agia Triada im Süden Kretas. Hierbei handelt es sich um die zweitgrößte Siedlung der minoischen Kultur der westlichen Messara und zeigt eine beeindruckende Palastanlage.
Die Hauptsehenswürdigkeit befindet sich jedoch ein paar hundert Meter von Kreta entfernt auf einer Insel namens Spinalonga. Dort gibt es ein im 16. Jahrhundert errichtetes venezianisches Fort, das später auch eine osmanische Festung war. In der Kirche Penagía Kerá, bekommt man sehr gut erhaltene byzantinische Fresken zu sehen. Und an den vielen schönen Buchten der Insel, lässt sich nach interessanten Ausflügen wieder die Sonne genießen.










