Griechenland

Griechenland von gumtau/Flickr.com
Griechenland ist ein Mittelmeeranrainerstaat, der im Südosten Europas liegt und an Albanien, Mazedonien und Bulgarien im Norden sowie an die Türkei im Osten grenzt. Im Jahr 1830 wurde dem Staat durch die Londoner Protokolle die Unabhängigkeit anerkannt und seit 1834 nennt sich Athen die Hauptstadt Griechenlands, das durch zu diesem modernen Staat durch die Griechische Revolution gegen das Osmanische Reich wurde. Seit 1981 gehört es auch zur Europäischen Union.
Das Land am östlichen Mittelmeer und besteht aus dem Festland am südlichen Ende des Balkans, der Halbinsel Peloponnes und einer Vielzahl von Inseln, die zum Großteil in der Ägäis und im Ionischen sowie Libyschen Meer liegen. Im Westen des Landes ist das Ionische Meer mit der Halbinsel Sizilien und das Libysche Meer mit dem afrikanischen Kontinent im südlichen Teil natürliche Grenze Griechenlands.
Den südlichsten Punkt nicht nur des Landes, sondern geografisch gesehen, ganz Europas, bildet die Insel Gavdos.
Auf einer Gesamtfläche von 131 957 Quadratkilometern, verteilen sich etwa 10 787 690 Einwohner. 25 042 Quadratkilometer, also knapp 19 Prozent der Gesamtfläche, finden sich auf den mehr als 3 000 Inseln, die dem Land angehören. Gerade einmal 87 dieser Inseln sind auch bewohnt.
Wegen der vielen Inseln, verfügt Griechenland über eine immense Küstenlänge und deshalb zum Teil auch recht große Distanzen innerhalb der relativ geringen Landesfläche.
Mit mediterranem Klima und dem maritimen Charakter, lockt das Land jährlich eine Großzahl an Besuchern an und wird dennoch als Gebirgsland eingestuft, da dieser Anteil in etwa 77,9 Prozent beträgt.
In Griechenland ist das Orthodoxe Christentum verankert und damit im einzigen Land Staatsreligion. Etwa 94,7 Prozent der Bevölkerung zählen sich zu den Christen und nur 1,9 Prozent betrachten sich als Atheisten oder konfessionslos.
Neben der orthodoxen, griechischsprachigen Mehrheit, befinden sich nur einige religiöse und sprachliche Minderheiten. Seit den 1990er Jahren wandelte sich das Land vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland, wobei Albaner die größte Zuwanderungsgruppe bilden.










