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Milos
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![]() Die Einfahrt in die Bucht von Adamas |
Die Insel der Aphrodite |
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Hier geht es teilweise noch recht untouristisch zu. Die
Einwohner sind nämlich nicht auf Fremde und deren Geld
angewiesen. Es gibt diverse Firmen, die durch Gewinnung von
Bodenschätzen (Kaolin, Schwerspat und Bentomit - ein Mörtel)
den Einwohnern Verdienstmöglichkeiten bieten. Der Hauptort
Adamas hatte in früheren Jahren sehr hierunter zu leiden. War
doch der Anlegekai der Fähren auch gleichzeitig die
Verladestation, was bis weit in die 80er Jahre bedeutete, dass
bis in die Nacht hinein ständig beladene Laster vorbeifuhren. |
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Mit dem Flugzeug : Über Athen mit Olympic Airways gibt es tägliche Verbindungen von Athen. Mit dem Schiff : Täglich von Piräus mit Autofähre oder Highspeed-Fähren der Hellas-Dolphin-Lines. Außerdem gibt es eine Fähre von Piräus über Milos nach Kreta und den Dodekannes nach Rhodos. Mindestens einmal pro Woche kann man über Kimolos, Folegandros und Sikinos auch Santorin erreichen. Verkehr auf der Insel : Bus : Von Adamas kann man fast stündlich den Hauptort Chora (Tripiti) erreichen. Leider nur selten bis Juni geht es nach Pollonia im Norden und leider gar nicht zu den diversen Badestränden am Rand der Insel Weitere Infos: Auf dieser interessanten Website über Milos Was
gibt es zu sehen :
In der Nähe befinden sich Reste des antiken Milos mit dem
Fundort der berühmten Venus (Marmortafel)
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Im Ort : Adamas ist eine eher gesichtslose
Ansiedlung mit wenig attraktiver Betonarchitektur. Auch der
Umweltschutz wird eher klein geschrieben, wie auf dem
folgenden Bild dokumentiert : Was gibt es noch ? Die
malerische Siedlung Klima, die man von den Katakomben über
einen Treppenweg erreichen kann sollte man sich unbedingt
ansehen :
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Der höchste Punkt der Insel ist der Ort Kastro oberhalb von Tripti. Hier
gibt es ein kleines Archäologisches Museum mit Funden aus Milos. Nachdem ja im 18.
Jahrhundert die berühmte Venus unter etwas ungewöhnlichen Umständen nach
Frankreich gebracht wurde und heute Im Louvre zu sehen ist, kann man
hier eine vom französischen Staat geschenkte Kopie bewundern. Vom höchsten
Punkt des Kastro überblickt der Reisende den Ort und einen Großteil der
Insel bis hinüber nach Kimolos. Man steigt am Ortsende rechts über einen Treppenweg zunächst hinauf zur Kirche Panagia Thalassitra (siehe oberstes Bild auf dieser Seite). Von dort aus geht es weiter zur den Überresten des Kastro, das von einer kleinen Kapelle (Mesa Pangia) gekrönt wird wird. Sie wurde im zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzung gesprengt und später wieder neu errichtet. Vom venezianischen Kastell sieht man nicht mehr viel, aber die Sonnenuntergänge sind einmalig - wie immer an exponierten Punkten in Griechenland.
Reiseführer : Ich empfehle den Müller-Reiseführer von Eberhard Fohrer:
"Kykladen" mit den üblichen Einschränkungen zur Aktualität. Baden : Einer der schönsten Strände ist jener von Paliochori. Bis Ende Juni und ab September gibt es leider keine Busverbindung. Man muss bis Zefira fahren und von dort etwa 5 km über eine schattenlose Asphaltstrasse laufen. Zurück gibt es nur die Möglichkeit, ein Taxi zu rufen. Am Strand sind mehrere Tavernen - auch Unterkünfte und ein ausgedehnter Sandstrand, den ich Anfang Juni 2002 recht wenig bevölkert (wie hier rechts zu sehen ist) fotografierte. |
Wanderungen und sonstige Ziele Von Adamas gibt es mehrere Wege hinauf in die Dörfer, die die Chora bilden. Am einfachsten ist es, den Ortsausgang über das Hotel Semiramis zur erreichen, sich dann etwas nach links zu orientieren, um dann die zunächst asphaltierte kleine Straße zu erreichen, wo sich ein Wegweiser nach Skinopi (SKINOPI) befindet. Man wird diese Ortschaft nicht erreichen, sofern man immer geradeaus der sich bald in eine Erdstrasse wandelnden Piste folgt. Ansteigend geht es bis zu einer kleinen Kapelle (linker hand) bevor man zunächst absteigend rechts eine etwas größere Kirche erreicht (nicht diesen rechts abzweigenden Weg nehmen - dies ist der alte teils gepflasterte Fußpfad von Chora nach Adamas). Von der Kirche geht es rasch aufwärts nach Tripiti. Der vorher erwähnte Weg wird über eine kleine Strasse erreicht, der etwas rechts gegenüber dem Hotel Filoxenia beginnt. An einer Straßenunterführung hält man sich links und steigt durch ein schönen grünes Tal aufwärts. Von Tripiti kann man über Triovassalos und Pera Triovassalos nach der hübschen kleinen Küstensiedlung Mandrakia gelangen (Wegweiser beachten). Dort gibt es einen kleinen Hafen und eine nette Taverne. (kein Bus) Unterkunft und Verpflegung In Adamas wird von vielen Führern das Hotel Semiramis empfohlen. Es liegt
relativ zentral in einer Nebenstrasse. Sehr preiswert und in familiärer
Umgebung wohnten wir im Hotel Delphini am Langada-Strand. Leider wurde vor
vielen Jahren hier ein Luxus-Hotel geplant und unter dem Namen Venus-Village in Betrieb genommen. Nach einigen Jahre ging der Betrieb pleite, und es
wird jetzt unter dem Namen Langada-Beach-Hotel ein Neuanfang versucht.
Dieser Bau versperrt heute den direkten Zugang und die Aussicht auf den
Strand.
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Letzte Aktualisierung : 21. Juli 2002 Copyright © 2002 All rights reserved |