Nissyros

Der Vulkan von Nissyros
Ein erloschener Vulkan im Dodekanes

Diese kleine Insel zwischen Kos und Rhodos war für mich im Jahre 1999 die Entdeckung. Meist wird die Insel von Kardameria auf Kos mit Ausflugsbooten angefahren. Die Schiffe kommen zwischen 10 und 11 Uhr an. Mit Charterbussen werden die Besucher dann zum Vulkan gefahren und nach Besichtigung zurück nach dem Hauptort Mandraki. Nach Tavernen-Rast geht es dann gegen 16 Uhr zurück nach Kos.

Es lohnt sich aber unbedingt, einige Tage auf dieser erstaunlich grünen, freundlichen Insel zu verbringen. Man kann  schöne kleine Dörfer und Klöster erwandern und hat herrliche Ausblicke aufs Meer

Anreise :

Mit dem Flugzeug : Täglich mehrmals mit Olympic Airlines
oder Charter von Deutschland nach Kos, weiter mit dem Schiff.

Mit dem Schiff : In den Sommermonaten öfter von Piräus oder 
Kos bzw. Rhodos. Bitte konsultieren Sie den Fahrplan über diese
Web-Seite.

Verkehr auf der Insel :

Bus : Der Linienbus fährt vor Ankunft der Ausflugsschiffe zu allen Dörfern und zum Vulkan.

Dort gibt es einen Kiosk mit Erfrischungsgetränken. Eine Taverne existiert hier jedoch nicht.

 

Ausflüge : Hier oben ist die Kirche von einem der schönsten Dörfer der Insel - Nikia, zu sehen. Das Dorf liegt oberhalb des Vulkans und hat eine schöne, eher an die Kykladen erinnernde Architektur. Man erreicht es mit dem Linienbus.

Das linke Bild zeigt einen Blick in die Hauptstrasse des Dorfes.

Unten sieht man das Kloster Evangelistria, das man von Mandraki über eine Fahrstrasse erreicht. Von dort kann man weiter über aussichtsreiche Pfade zum Vulkan wandern.

Unterkunft - leibliches Wohl : Es gibt in Mandraki in der Nähe des Hafens einige Hotels, die alle mehr oder wenig zweckmässig und wenig einladend wirken ("Three Brothers", "Haritos". Wir wohnten überraschend angenehm im "Romantzo". Wie sich später herausstellte, ist dies die älteste Taverne mit Hotel auf der Insel. Die Inhaber sind auf dem zweiten Blick sehr hilfsbereit und nett.

Das abendliche Treffen aller Einheimischen und Fremden findet auf der Platia statt. Dies ist ein umschlossener Platz mit mächtigen Gummibäumen, die die Ausmaße einer mächtigen Platane haben. 

Hier gibt es Cafés, Tavernen und Ouzerien und man rückt im Laufe des Abends von Lokalität zu Lokalität.

Sonstiges: Die Häuser der Altstadt sind zum Teil durch das Erdbeben von 1998 noch immer in Mitleidenschaft gezogen. Das Heimatmuseum ist stark beschädigt. Daher gibt es hier auch kaum Privatquartiere.


Reiseführer : Immer wieder empfehlenswert für Individualreisende sind die Führer aus dem M.Müller-Verlag. Hier ist es der Führer RHODOS & DODEKANES von Hans-Peter Siebenhaar, Frank Naundorf und Peter Kanzeler. Er ist  in einer Neuauflage 1999 erschienen.

 

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Letzte Aktualisierung : Januar 2000 Copyright © 2000 All rights reserved